Die Schoensten Laender der Cilento NationalPark


Roscigno Vecchio

Das Dorf fand erstmals im 11. Jahrhundert Erwähnung. Ein Jahrhundert später hatte das Dorf bereits 110 Einwohner. Anfang des 20. Jahrhunderts löste sich das Dorf auf und gründete sich ein wenig abseits neu. Hintergrund war die Befürchtung, dass das Dorf unter einem Erdrutsch begraben werden könnte. Dies ist jedoch bis heute nicht eingetreten und die verlassenen Häuser - davon viele aus dem 17. Jahrhundert - befinden sich in einem guten Zustand. Die UNESCO hat das „Pompeji des 19. Jahrhunderts“ zum Weltkulturerbe erklärt und schützt das Dorf vor dem Verfall.Auf dem Monte Pruno (879 m. s.l.m.) entdeckte man bei Ausgrabungen im Jahr 1938 ein Prinzengrab aus der Zeit der Lukanier mit reichen Grabbeigaben, welche man heute im Archäologischen Museum in Salerno besichtigen kann. Darunter sind eine silberne Krone, ein Kriegswagen, Bronzegegenstände und vieles mehr. Es gibt auch noch weitere Gräber dort, die wahrscheinlich alle zu einer Ansiedlung gehörten


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Castellabate

Ort ist mit seinem Stadtkern Mitglied in der Vereinigung Die schönsten Dörfer Italiens (I borghi più belli d'Italia).Das Kastell des Abtes hat dem Ort seinen Namen gegeben, aus il castello dell´Abate wurde Castellabate. Gebaut wurde es 1123 im Auftrag des Abtes von Cava de`Tirreni, und der Reichtum der Stadt geht auf den jahrhundertelangen sozialen und wirtschaftlichen Einfluss der Benediktinermönche zurück. Auch die Struktur des historischen Stadtkerns, den zusammenhängenden Häusern und den engen Gassen ist nicht zufällig: Sie wurde von den Mönchen im Kastell und in der Basilica Romanica die Santa Maria de Gulia mit ihrem noch gut erhaltenem Glockenturm aus dem 12. Jahrhundert geplant - ebenso wie der sich bald entwickelnde Handel, der den Mönchen und ferneren Gegenden Wein, Öl und Getreide bringen sollte. Die meisten landwirtschaftlich genutzten Flächen werden von Kleinbauern betrieben. Dabei steht aufgrund der klimatischen Verhältnisse der Olivenbaum im Vordergrund. Des Weiteren werden auch Feigenbäume angebaut. Vereinzelt wird auch Weinbau betrieben.


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Santa Maria di Castellabate

Santa Maria di Castellabate wurde früher „Ischia della Chitarra“ (das Ischia der Gitarren) genannt und war im ausgehenden 19. Jahrhundert noch nicht mehr als ein kleiner Vorort von Castellabate.Der bevölkerungsreichste Ortsteil ist durch seinen antiken Kern charakterisiert, der sich um die „Villa Principe di Belmonte“ und den Turm „Torre Perrotti“ entwickelt hat. Der Hafen wurde seit dem Jahr 1000 für den Transport der cilentanischen Produkte nach Cava und von dort nach Neapel genutzt. Santa Maria di Castellabate ist ein Ortsteil von Castellabate und grenzt im Süden unmittelbar an San Marco (Castellabate). Die Fußgängerzone beginnt an der „Villa Matarazzo“, geht am „Museo del Mare e del Parco Nazionale del Cilento“ vorbei bis zur „Piazza Lucia“, Sitz des Rathauses.


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Die Kartause von Padula

Der Ort ist bekannt durch ein auf der Liste des Weltkulturerbes stehendes Kloster, die Kartause von Padula.Die Kartause von Padula (ital. Certosa di Padula), auch Kartause von San Lorenzo in Padula (ital. Certosa di San Lorenzo di Padula) genannt, ist ein Kartäuser-Kloster in Kampanien in der Provinz Salerno. 1998 wurde sie zum UNESCO-Weltkulturerbe erklärt.Die ummauerte Gesamtanlage einschließlich des Parks hat eine Fläche von 250.000 m²; davon sind 30.000 m² überbaut. Das Gebäude hat rund 320 Zimmer und Säle. Der Kreuzgang gilt als der größte der Welt und umfasst ca. 12.000 m².Die Kartause wurde am 28. Januar 1306 von Tommaso Sanseverino, Graf von Marsico aus dem Haus Sanseverino, an der Stelle einer ehemaligen Benediktinerabtei bei Padula gegründet. Die Schenkungsurkunde wurde am 27. April 1306 von König Karl II. bestätigt und im Anschluss der Bau der Anlage begonnen.Die Klosterkirche wurde 1374 fertiggestellt, jedoch zwischenzeitlich umgebaut. Heute sind Kloster und Garten hauptsächlich durch barocke Stilelemente geprägt, die aus Umbauten im 16. Jh. stammen und nach dem Vorbild des spanischen Escorial entstanden. Der Kreuzgang wird von 84 Säulen umrahmt. An den Kreuzgang schließen sich die Mönchszellen an; jeder der Mönche des Klosters verfügte über zwei private Räume und einen Vorraum, mit eigenem Zugang zum Klostergarten, der mit Brunnen und Rabatten die barocke Lust an gestalteter Natur vermittelt. An der Südwestecke des Kreuzgangs befindet sich die Treppe zur Bibliothek; die Wendeltreppe ist stützenfrei aus 38 monolithischen in der Außenwand verankerten Marmorstufen ausgeführt. An der Nordwestseite des Kreuzganges wurde 1761 bis 1763 vom Baumeister Gaetano Barba ein achteckiges, offenes Prunktreppenhaus angefügt. Darin führen zwei zweiläufige Treppen in das Obergeschoss des Kreuzganges. Das Treppenhaus ist von einer ellipsenförmigen Kuppe überwölbt.Napoleonische Soldaten eroberten und plünderten 1806 die Anlage und beraubten sie vieler ihrer Kunstwerke. Im Anschluss wurden etliche ihrer Kunstwerke und die bedeutende Bibliothek ausgelagert.Das Kloster wurde 1866 aufgelöst, der Klosterbesitz vom Staat annektiert. Die Anlage wurde 1882 als "nationales Baudenkmal" anerkannt, jedoch erst ab 1960 in nennenswertem Maße restauriert. Das Kloster wurde gemeinsam mit den Archäologischen Stätten von Paestum und Velia und dem Nationalpark Cilento und Vallo di Diano zum UNESCO-Weltkulturerbe erklärt.


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Die Grotte von Pertosa

Die Grotte von Pertosa, auch Grotta dell’Angelo (Engelsgrotte) genannt, befindet sich zwischen den Gemeinden Pertosa und Auletta, 60 km entfernt von Salerno in der grünen Landschaft der Alburni-Gebirgskette in Italien.Die Grotte dell’ Angelo ist ein eindrucksvolles Natur-Amphitheater im Alter von ca. 35 Millionen Jahren. Sie existierte bereits in der Steinzeit, worauf viele Fundstücke hinweisen. Bevor die Christen sie dem heiligen Erzengel Michael weihten, benutzten sie Griechen und Römer als Kultstätte.Riesige, hohe Hohlräume, verbunden mit tunnelartigen Stollen wickeln sich über ca. 2500 m Länge und sind durch zahlreiche Stalaktiten und Stalagmiten gekennzeichnet. Um diese in Italien einzigartige Grotte zu erreichen, muss man mit einem Boot einen kleinen unterirdischen Fluss passieren und einige hundert Meter in das Innere der Erde fahren, dort wo die Stille nur noch vom rauschenden Wasser übertönt wird. Nach einigen Minuten am anderen Ende angekommen, trifft man auf einen wundervollen Wasserfall des „Schwarzflusses “ Fiume Negro. Beeindruckende Tropfsteine und bizarre Felsformationen, die die riesigen Hallen durch das Licht wie einen erleuteten Salon wirken lassen, repräsentieren, was die Natur in Millionen Jahren geformt hat.


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Velia

Um 540 v. Chr. wurde die Stadt, zunächst unter dem Namen Hyele , von phokäischen Griechen gegründet, die vor der persischen Invasion geflohen und dann aus dem korsischen Alalia vertrieben worden waren, und war somit Teil der Magna Graecia. Elea entwickelte sich zunächst rasch zu einer vergleichsweise einflussreichen Handelsstadt, die im 4. Jahrhundert v. Chr. als Mitglied des Bundes der Italioten am Krieg gegen Dionysios I. von Syrakus teilnahm. Im Ersten Punischen Krieg war Elea ein enger Verbündeter Roms und avancierte im Zweiten Punischen Krieg zeitweise zu einem wichtigen Militärstützpunkt. 89/88 v. Chr wurde Elea unter dem neuen Namen Velia zum Municipium erhoben und mit dem Bürgerrecht versehen. Im Küstenumland von Velia unterhielten einflussreiche römische Bürger, wie etwa Marcus Tullius Cicero und der jüngere Cato, gut ausgestattete Wohnsitze.Durch Verlagerung der Handelsströme und Verlandung des Hafens verarmte die Stadt und wurde schließlich vollständig aufgegeben (etwa im 9. Jahrhundert). Heute sind die Ruinen der Stadt, nahe dem Städtchen Ascea gelegen, ein Teil des Cilento-Nationalparks, der ein UNESCO-Weltkulturerbe ist.


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