Ausfluge
 

Pompeii.Der Ausbruch des Vesuvs am 24. August 79 n. Chr


Die Tragödie hatte sich bereits im Jahre 62 angekündigt als ein heftiges Erdbeben die Stadt erschütterte. Danach begann ein langsamer Wiederaufbau. Die Häuser, Tempel und öffentlichen Gebäude wurden restauriert und z. T. schöner gestaltet als zuvor. Das Forum Triangulare erhielt eine umfassende Neugestaltung. Die ersten öffentlichen Bäder, die Stabianer Thermen, bekamen ein neues Aussehen und Teile des Apollontempels waren wiederhergestellt. Pompeji glich noch einer riesigen Baustelle. Am 24. August des Jahres 79 war schönes Wetter. Der große Geschichtsschreiber Plinius der Jüngere hat in zwei Briefen an Tacitus Augenzeugenberichte der Katastrophe überliefert. Etwa gegen 10.00 Uhr erschütterten Erdstöße die Stadt, Dächer stürzten ein, dann explodierte mit einem erschütternden Knall der Gipfel des Vesuvs und eine riesige schwarze Wolke schoß aus seinem Trichter. Sofort prasselte ein Aschenregen auf die Stadt und Lava strömte talwärts.

Vesuvius.


Der Vesuv, ital. (Monte Vesuvio), Vulkan bei Neapel, 1277 m hoch. 1930: 1186 m; (die Gipfelhöhe verändert sich bei jedem Ausbruch). Der Vulkan ist ein echter Schichtvulkan aus Laven und Tuffen. Der heutige Kegel baut sich über der Ruine eines älteren Vulkans mit einem Sprengtrichter von 4 km Durchmesser auf. Im Norden liegt der alte Kegel Monte Somma (1132 m). An dessen Rand in 608 m Höhe wurde ein Observatorium errichtet. Die unteren Hänge sind sehr fruchtbar (Obst- und Weinbau) und daher dicht besiedelt. Der erste Ausbruch im Altertum, 79 n. Chr., verschüttete die Städte Herculaneum, Pompeji und Stabiä.Ein Besuch des berühmtesten Vulkans der Welt (in ausbruchssicheren Zeiten!) bietet den Touristen ein in jeder Hinsicht unerwartetes, erregendes Schauspiel. Während der Wanderung kann man in Gipfelnähe das weithingestreckte Panorama Neapels und des Golfes genießen. Daneben zeugen die eindrucksvollen Formbildungen und Färbungen der verhärteten Lava sowie die Lavaschichten mit ihren charakteristischen Bildungen von den verschiedenen Ausbrüchen.

 

Mehr info

   

Amalfi


AmalfiAbsolute Superlative sind angebracht. Jene 40 Km Straße, die sich zwischen den Städten Positano und Vietri sul Mare hoch über dem Meer an den Fels schlängeln, setzen den Maßstab für alle Küsten Europas: atemberaubende Ausblicke, romantische Einblicke - eine perfekte Symbiose von Himmel, Wasser und Land und ein harmonisches Zusammenspiel zwischen Architektur und Natur. Im Zentrum dieser Küste liegt Amalfi mit ihren 6.000 Einwohnern. Amalfi war einst eine kleine aber wegen des Orienthandels sehr bedeutende Seerepublik und machte selbst so mächtigen und territorial weit größeren Seerepubliken wie Genua und Venedig Konkurrenz. Von der bedeutenden Geschichte Amalfis legen nur noch wenige historische Bauwerke Zeugnis ab: Im Jahre 937, in der Glanzzeit der Seerepublik, wurde der prächtige Dom von Amalfi erbaut.Man gelangt zu ihm über eine majestätische Treppe auf dem zentralen Domplatz mit dem Barockbrunnen des Heiligen Andreas. Im XIII. Jahrhundert wurden seine Formen im arabisch-normannischen Stil umgewandelt, um im XVIII. Jahrhundert die vielfarbige und an Mosaiken reiche Fassade zu erhalten. Wenn man linker Hand des Domes aufsteigt, gelangt man zu dem Chiostro del Paradiso. Es wurde 1260 errichtet und barg für zwei Jahrhunderte die sterblichen Überreste der amalfitanischen Patrizier. Es gibt hier ein bemerkenswertes Fresko aus der Schule Giottos. Sein Kreuzgang ist einer der schönsten in ganz Kampanien.

Ravello.


ist in Deutschland vor allem wegen Richard Wagner berühmt, der sich hier für seine Oper "Parsifal" inspiriren ließ und angeblich seine Schaffenskrise beim Anblick des Parks des Rufolo-Palasts überwinden konnte. International ist Ravello auch dank der zahllosen kunstsinnigen Briten, sie sich hier seit Ende des 19. Jahrhunderts niedergelassen haben. Ravello ist jedoch noch heute ein faszinierender Ort, in dem Abend- und Morgenland zueinander finden. Aus der Glanzzeit Ravellos im 13. Jahrhundert stammt der Dom San Pantaleone mit seinen beeindruckenden romanischen Bronzetoren und einer der schönsten italienischen Kanzeln aus der selben Epoche. Die Ruine der Villa Rufolo ist ein Bau des hohen Mittelalters (im späten 19. Jahrhundert ausgegraben) und wirkt wie die Kulisse eines Historienfilms. Von der Terrasse der Villa Cimbrone aus genießt man einen der schönsten Blicke auf die Amalfiküste bis zur griechischen Tempelstadt Paestum.

Positano


(4000 Einwohner) ist die Perle der Amalfiküste. Nicht zufällig schlagen hier seit Jahrzehnten Maler, Bildhauer und Schriftsteller ihr Winterquartier auf. Der weltberühmte Schriftsteller John Steinbeck schrieb über Positano: "Positano ist ein Traum, der nicht wirklich ist, wenn man dort weilt, und der erst real wird, wenn man wieder fort ist". Vom Meer aus präsentiert sich Positano wie ein natürliches Amphitheater. Auf Sitzreihen haben weiße und pastellfarbene Häuser Platz genommen und die Bühne bildet der Sandstrand mit seinen bunten Fischerbooten. Hier fahren keine Autos - die Wege führen über ein undurchschaubares System von steilen Treppen und Stiegen, von wo aus man immer wieder fulminante Ausblicke auf den Ort mit seiner unvergleichlichen Architektur und die Küste hat. Die für die Amalfiküste typische Kirche Santa Maria dell' Assunta ist mit bunten Kacheln geschmückt, die den Einfluß der Sarazenen verdeutlichen. Vor Positano liegen in Bootsnähe die aus der Odysseus-Sage bekannten Sireneninseln Li Galli. mehr info

,

,

Click for more info

 



 
   
Antares '91 di Angela Fergola P.I 04006140653 © All rights reserved 1991 - 2007 - Via Pagliarola, 2 84072 - S. Maria di Castellabate (SA) Tel/Fax: +(39) 0974 960241 Mobile : +(39) 335 6389719